Naturheilpraxen Verzeichnis

Ärzte, Heilpraktiker und Naturheilkunde Infos

Kategorie: Gesundheits-Tipps

Was bringt YOGA? – Dokumentation

Die Dokumentation deckt viele Dinge auf, reißt viele Bereiche des Yoga an und zeigt in einer sehr gut aufbereiteten, Yoga freundlichen Art und Weise, wie viele Facetten es mittlerweile vom Yoga gibt. Dass die ursprünglichen alten Yoga Techniken immer noch mehr Lehre benötigen, als der moderne „Yoga-Schnickschnack“ und die „Aerobic“ mäßigen Kommerzmethoden bieten.
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Gesunde Ernährung – Gesunder Mensch

Welchen Einfluss die täglichen Mahlzeiten auf unseren Körper haben, dass bestimmte Lebensmittel Krankheiten verhindern oder gar heilen, darauf geht dieser Film ein:

Impfen aus Sicht der Homöopathie

Homöopathische Ärzte und Heilpraktiker sprechen sich für eine individuelle Impfberatung aus, ein Gespräch, das ergebnisoffen geführt werden muss. Impfgegner sind homöopathische Therapeuten im Allgemeinen nicht. Buchempfehlung

Hilfe zur dunklen Jahreszeit


Johanniskraut
Das Johanniskraut gilt von jeher als Lichtbringer in der dunklen Jahreszeit.
Geerntet werden soll die Pflanze am Johannistag, dem 24.06. Man erkennt
es daran, das die gelben Blüten sich rot färben, wenn man sie zwischen den Fingern reibt.
Das sogennante Johanni-Blut wird dann sichtbar.
Ernten kann man Blüten, Blätter und Stengel. Man nimmt es dann als Tee zu
sich (etwa 2 Teelöffel pro Tasse) und es sorgt dann unter anderem dafür, das die Lichtaufnahme durch die Haut gesteigert wird. Deshalb sollte man auch darauf achten, dass es nicht im Sommer verwendet wird, da es dadurch
schon oft Fälle von Sonnenbrand gab.
Ein gutes Mittel bei Herbst-Melancholie.
Autor:Jens Kramer, Heilpraktiker
www.naturheilpraxis-kiel.de

Gesundheitsfördernde Wirkungen des Ausdauersports


Ausdauersport, Artikel von
Patric Warten
www.heilpraktiker-oberstenfeld.de
Gäbe es ein Medikament, welches so viele positive Auswirkungen auf die Gesundheit hätte wie der Ausdauersport, so würde sich der Hersteller daran dumm verdienen.

Unser Leben und Arbeiten haben sich die letzten 50 Jahre aufgrund wachsender Technisierung sehr stark verändert. Wir bewegen uns immer weniger. Wir fahren mit dem Auto zur Arbeit und sitzen oder stehen dann an unserem Arbeitsplatz. Die moderne Technik nimmt uns die körperliche Arbeit ab, dafür haben wir dann meistens mehr Stress am Arbeitsplatz. Abends nach der Arbeit fahren wir mit dem Auto nach Hause und sitzen dort wieder vor dem Fernseher oder dem Computer.

Bewegungsmangel kann die Ursache vieler Erkrankungen sein, so z.B. Arthrose, Osteoporose, Bandscheibenschäden, Diabetes Typ 2, Bluthochdruck, Herzinfarkt, Stoffwechselerkrankungen, Lungenerkrankungen und andere. Unser Körper ist auf Bewegung ausgerichtet. Bleiben Bewegungsreize aus „verkümmert“ unser Körper und wir nehmen Schaden. Gerade bei unserer modernen bewegungsarmen Lebensweise ist es besonders wichtig, sich regelmäßig zu bewegen und Sport zu treiben.
Körperliche Aktivität und Sport haben viele günstige Wirkungen auf den menschlichen Organismus. Gäbe es ein Medikament, das solch viele günstige und vorbeugende Wirkungen erzielt wie regelmäßige Bewegung, so würde der Hersteller dieses Medikamentes sich daran dumm und dämlich verdienen. Regelmäßig Nahrungsergänzungsmittel oder Medikamente schlucken, fällt uns leichter als regelmäßig Sport zu treiben. Der Mensch ist sehr bequem geworden und muss dafür die negativen gesundheitlichen Folgen tragen.

Wirkungen von regelmäßiger Bewegung und Sport:
• Ökonomisierung der Herzarbeit
• Verbesserung der Durchblutung des Herzens und der Herzkranzgefäße
• Verbesserte Sauerstoffversorgung des Herzmuskels
• Blutdrucksenkung
• Verminderung der Gerinnungsneigung des Blutes
• Verbesserte Ausdauer
• Normalisierung eines erhöhten Körpergewichts
• Senkung erhöhter Blutfette (Cholesterin, Triglyzeride)
• Verbesserung des Zuckerstoffwechsels
• Steigerung der allgemeinen Leistungsfähigkeit
• Verbesserte Kraft
• Stressabbau
• Knochen, Sehnen, Bänder, Gelenke werden stabiler und sind dadurch weniger anfällig für verschiedene Beschwerden
• Verbesserter Stoffwechsel
• Verbesserte Durchblutung
• Schönere straffere Haut
• Verbessertes Wohlbefinden
• Stärkt das Immunsystem
• Und andere mehr

Krankheitsvorbeugende Wirkungen:
• Herzinfarkt
• Schlaganfall
• Diabetes Typ 2
• Durchblutungsstörungen
• Krebs
• Erkältungskrankheiten
• Arthrose
• Osteoporose
• Lungenerkrankungen
• Bluthochdruck
• Stoffwechselerkrankungen
• Spannungskopfschmerzen
• Und andere mehr

Auch in der Therapie vieler Erkrankungen sollte eine individuell angepasste Bewegungstherapie nicht fehlen. Besonders günstig sind Ausdauersportarten, regelmäßig durchgeführt, wie z.B.: Walking, Joggen, Radfahren, Skilanglauf, Schwimmen.
Überwinden Sie den „inneren Schweinehund“ und bringen Sie mehr Bewegung in Ihren Alltag. Bewegen Sie sich regelmäßig nach Feierabend und gehen Sie z.B. öfter für eine halbe Stunde walken oder joggen. Benutzen Sie statt dem Aufzug die Treppe. Gehen Sie auch mal zu Fuß oder mit dem Fahrrad einkaufen. Lassen Sie öfter das Auto stehen und gehen Sie zu Fuß oder benutzen Sie das Fahrrad. Sie werden sich wohler fühlen und gesünder sein.

Patric Warten, Heilpraktiker in der Region Stuttgart
www.heilpraktiker-oberstenfeld.de

Die Craniosacrale (kraniosakrale) Osteopathie


Craniosacrale Osteopathie von: Markus Decker www.point-of-balance.de
Die Craniosacrale Osteopathie (CSO) oder Craniosacrale Therapie ist eine sanfte Untersuchungs- und Behandlungsmethode, die der Therapeut (Heilpraktiker, Physiotherapeut, Arzt) mit seinen Händen am sitzenden oder liegenden Klienten ausführt.
Diese ganzheitliche Therapieform entstand in den 1930er Jahren, als der amerikanische Arzt Dr. W. G. Sutherland die schon bestehende Osteopathie weiter entwickelte.

Sutherland fand heraus, dass das Cranium (= der menschliche Schädel) beweglich ist und konnte bei seinen Patienten sogar Eigenbewegungen der Knochen mit den Händen fühlen. Schädel und Kreuzbein (= Sacrum) sind durch die Hirn- und Rückenmarkshäute verbunden; dadurch bildet sich die craniosacrale Einheit. Diese bewegt sich ständig durch das rhythmische Pulsieren der Hirn-Rückenmarksflüssigkeit. Und dieses Pulsieren überträgt sich auf den übrigen Körper, ähnlich wie sich Wellen ausbreiten, nachdem man einen Stein ins Wasser geworfen hat.

Wenn Menschen krank werden und/oder der menschliche Körper nur eingeschränkt funktioniert, kann der geübte Therapeut an seinen Klienten Gewebs-Blockaden ertasten.
Diese sind häufig schon zu spüren, bevor wir uns wirklich krank fühlen.

Beispielsweise kann sich die Gewebe-Beweglichkeit im Bauch verringern, wenn wir Nahrungsmittel konsumiert haben, die wir nicht vertragen oder wenn wir durch großen Stress nicht mehr genügend in den Bauch atmen. Die Anspannung des Bauches bringt, bei dauerhafter Einwirkung der Schädigung, die Region Darm/unterer Rücken aus dem Gleichgewicht; mittelfristig können dadurch Rückenschmerzen entstehen. Dementsprechend wird der gesamte Körper in die Untersuchung und Behandlung einbezogen.

Häufige Beschwerden, wegen derer ein Craniosacral-Therapeut aufgesucht wird, sind Kopfschmerz/Migräne, Nacken-, Schulter- und Rückenschmerzen, Skoliose und andere Wirbelsäulen-Erkrankungen, Wirbelblockierungen, Kiefergelenkstörungen und Zähneknirschen, Atemwegserkrankungen und eingeschränkte Atmung, Schlafstörungen und fehlende Entspannungsfähigkeit, Lern- und Konzentrations-Störungen, Folgen von Operationen und Unfällen, Schmerz und Bewegungseinschränkung durch Gelenkverschleiß, Lähmungen, z.B. nach Schlaganfall, Herz – Kreislaufbeschwerden, Störungen der Verdauungsorgane, Schwangerschafts- und Menstruationsbeschwerden.

Der Therapeut sucht durch ausführliche Befragung und Untersuchung mit dem Klienten nach Ursachen für dessen Beschwerden. Manchmal zeigen sich dabei auch emotionale oder psychische Einflüsse. Diese können, je nach Ausrichtung des Therapeuten, in den Behandlungssitzungen, parallel zur körperlichen Behandlung, mit bearbeitet werden.

Ganz wesentlich bei der Behandlung ist der respektvolle Umgang des Therapeuten mit dem Klienten: Der Therapeut achtet den persönlichen Raum des Klienten und nähert sich ihm einfühlsam und vorsichtig. Es wird grundsätzlich nicht gegen die Widerstände des Klienten gearbeitet, sondern mit ihnen. Der Therapeut lässt dem Klienten bzw. seinem Körpergewebe die Zeit, die es braucht, um von selbst loslassen zu können. Besteht z.B. eine schmerzhafte Muskelverspannung wegen einer Wirbelblockade, manipuliert der Therapeut nicht in diesen Schmerz hinein, sondern löst zunächst die umgebende Verspannung, damit sich der Wirbel durch einen sanften Impuls neu einrichten kann.

Obwohl die CSO eine sanfte manuelle Behandlung ist, die von fast allen Klienten als sehr angenehm empfunden wird, hat sie doch erstaunlich starke Wirkung: schon während der Behandlung stellt sich oft eine tiefe Entspannung ein; durch die bequeme Lagerung und die entlastenden therapeutischen Griffe können Muskeln ihre Verspannung loslassen und der Körper kann sich in einer neuen entspannteren Haltung einrichten. Manchmal verstärkt sich für einen Moment ein vorhandener Schmerz oder ein „Loslass-Schmerz“ tritt auf, etwa wie ein Muskelkater nach einer starken Belastung. Solche Schmerzen sind einfach Teil des Heilungsprozesses und gehen erfahrungsgemäß schnell vorüber.

Während einer Behandlungsserie verändert sich das Gespür für den eigenen Körper. Klienten berichten, dass sie „schädigende“ Bewegungen, Einflüsse von außen oder Stress schneller wahrnehmen als vorher, dass ihr Körper – auch durch die in den Behandlungseinheiten erlernten Atem- und Dehnungsübungen – beweglicher und freier wird und dass sie besser in die Lage kommen, für ihr eigenes Wohlbefinden zu sorgen.

Artikel von Markus Decker, Aachen, www.point-of-balance.de

Beschreibung und naturheilkundliche Therapie der Osteoporose

Autor: Patric Warten, Heilpraktiker www.heilpraktiker-oberstenfeld.de

Die Osteoporose ist eine systemische oder örtliche Skeletterkrankung, die durch krankhaften Schwund von Knochenmasse gekennzeichnet ist. Es kommt zu einer Verschlechterung der Mikroarchitektur des Knochengewebes. Die Folge ist eine Zunahme der Knochenbrüchigkeit.

Der Knochen
Der Knochen besteht aus einer äußeren Schicht, der Knochenrinde und einem innen gelegenen Geflecht aus Knochenbälkchen, die so angeordnet sind, dass sie Druck und Zugkräfte optimal entgegenwirken können. Die Knochenbälkchen bewirken eine hohe Stabilität bei geringem Materialeinsatz. Die Knochenbälkchen nehmen unter der Osteoporose ab und werden dünner, durchlöchert oder lösen sich ganz auf. Somit verliert der Knochen an Stabilität, das Knochenbruchrisiko steigt.
Der Knochen besteht hauptsächlich aus einem Kollagen (ein Eiweiß) in dem Kalzium, Phosphat, Magnesium, und Natrium eingelagert sind. Der Knochen weist neben seiner Stabilität auch eine gewisse Elastizität auf. Einwirkende Kräfte können dadurch etwas abgepuffert werden, dadurch wird das Knochenbruchrisiko reduziert. Um das 35. Lebensjahr erreicht die Knochenmasse ihr Maximum. Danach ist ab dem vierten Lebensjahrzehnt mit einem kontinuierlichen Rückgang der Knochenmasse zu rechnen. Durch verschiedene Risikofaktoren (siehe unten) kann dieser Knochenabbau beschleunigt werden. Bei Frauen wirkt sich zusätzlich belastend die hormonelle Umstellung in den Wechseljahren und danach aus.

Risikofaktoren für eine Osteoporose
• Östrogenmangel
Östrogen ist ein Hormon das bei Frauen mit einsetzen der Wechseljahre immer weniger gebildet wird. Östrogen ist auch am Knochenstoffwechsel beteiligt.
Auch Kinderlosigkeit steigert das Risiko an einer Osteoporose zu erkranken.
• Bewegungsmangel
Sitzende, stehende, bewegungsarme Tätigkeiten, ohne körperlichen Ausgleich in der Freizeit. Langfristige Bettruhe.
• Ernährung
Kalziumarme Ernährung mit wenig Milch und Milchprodukten.
Phosphat- (Cola, Wurst, Ketchup) und proteinreiche (Fleisch, Wurst) Kost.
• Körperbau
Menschen mit einem schlanken Körperbau, Untergewicht.
• Genussmittel
Chronischer Missbrauch von Alkohol, Nikotin und Koffein begünstigt die Osteoporose.
• Medikamente
Kortison auch Heparin und Abführmittel (Abhängig von Dosis und Dauer)
• Erkrankungen
Schilddrüsenüberfunktion, Überfunktion der Nebenschilddrüsen, Zuckerkrankheit und Nierenerkrankungen.
Erkrankungen des Magen- Darmtraktes, Leberzirrhose, sowie Krebserkrankungen können das Risiko für die Entstehung einer Osteoporose erhöhen.

Naturheilkundliche Therapie der Osteoporose

1. Ernährung
a) Kalziumreiche Kost
Milch und Käse sind wichtige Kalziumlieferanten.
b) Phosphor
Phosphor ist auch im Knochen enthalten. Über die Ernährung nehmen wir zu viel an Phosphor (Wurst, Cola, Fertigprodukte, Fastfood) zu uns. Phosphor stört die Verwertung von Kalzium aus der Nahrung. Kalzium geht somit verloren und fehlt den Knochen.
c) Magnesium
Magnesium ist ebenfalls wichtig für die Knochen. Magnesiumreiche Lebensmittel sind alle grünen Gemüse, Kartoffel, Vollkornprodukte, Milchprodukte und Bananen.
d) Milchzucker
Milchzucker verbessert die Kalziumresorption aus dem Darm ins Blut.
e) Milchsäure
Fördert die Resorption und Verwertung von Kalzium aus der Nahrung. Nahrungsmittel die Milchsäure enthalten sind: Dickmilch, Buttermilch, Kefir, Joghurt, Sauermilch, Sauerkraut.
f) Vitamin D
Vitamin D unterstützt das Parathormon, ein Hormon das auch am Knochenstoffwechsel beteiligt ist. Außerdem unterstützt es die Aufnahme von Kalzium aus dem Darm ins Blut.
Nahrungsmittel die Vitamin D enthalten sind z.B. Makrele, Hering und Lachs. Auch Milch, Eier, Butter und Margarine.
g) Eiweiß
Im Knochenkollagen ist Eiweiß enthalten und somit ist auch Eiweiß für die Knochen wichtig. Bedingt durch unsere Zivilisationskost nehmen viele Menschen zu viel Eiweiß zu sich. Eine erhöhte Eiweißzufuhr führt zur vermehrten Kalziumausscheidung mit dem Urin
h) Kalziumräuber
Phytinsäure und Oxalsäure sind Stoffe die in vielen Nahrungsmitteln enthalten sind und im Verdauungstrakt Kalzium binden. Dem Körper wird dadurch Kalzium entzogen.
Phytin- und Oxalsäure kommt in folgenden Nahrungsmitteln vor: Haferflocken, Vollkornmehle, Mais, Spinat, Mangold roten Beten, Rhabarber, Kakao, Schokolade und Kleie.
Vorsicht auch mit Alkohol, Zigaretten, Kaffe und schwarzem Tee.

2. Bewegung
Körperliche Belastung führt zu Knochenaufbau, d.h. die Knochendichte steigt. Körperliche Minderbelastung führt zu einer Senkung der Knochendichte.
Treiben sie Sport. Joggen, Walking, Skilanglauf sind empfehlenswerte Sportarten.
Auch ganz allgemeines bewegen ist sehr wichtig. Lassen sie öfters mal ihr Auto stehen, benutzen sie die Treppe statt dem Aufzug. Bei etwas weiteren Strecken das Fahrrad verwenden.
Tägliche körperliche Belastung ist sehr wichtig in der Osteoporosetherapie. Je häufiger sie dies tun je besser.
Körperliches Training verbessert auch die motorischen Fähigkeiten wie Koordination, Kraft, Beweglichkeit und Ausdauer. Sie bleiben dadurch Leistungsfähiger und beweglicher, das allgemeine Wohlbefinden ist verbessert.
Herz und Kreislauf werden durch körperliche Aktivitäten gestärkt, den Gelenken tut Bewegung auch gut.
Falls sie öfters Schmerzen aufgrund der Osteoporose haben, bewegen sie sich viel im Wasser. Auf jeden Fall ist viel Bewegung in jedem Stadium der Osteoporose wichtig. Sie muss auf den jeweiligen Schweregrad der Osteoporose abgestimmt sein.
Sportarten mit Wettkampfcharakter, sowie Sprungsportarten sind zu meiden.

3. Physiotherapie / Physikalische Therapie
a) Rückengerechtes Verhalten
Die Wirbelsäule ist das Achsorgan des Menschen. Die Last des Rumpfes und des Kopfes
sollte gleichmäßig auf jedem Wirbel verteilt sein, Biegebeanspruchung sollte vermieden werden.
Durch rückengerechtes Verhalten soll ein Osteoporosebuckel vermieden oder zumindest
minimiert werden, um somit der Gefahr eines einbrechens der Wirbel entgegenzuwirken.
b) Gymnastik und med. Trainingstherapie
Dient zur Kräftigung der Rumpf- und Extremitätenmuskulatur.
c) Schmerztherapie
Massagen, Manuelle Therapie, Thermotherapie (Wärme, Kälte), Elektrotherapie, Schlingentisch, Schröpfen, Fußreflexzonenmassage

4. Phytoöstrogene
Pflanzliche Östrogene (Phytoöstrogene) sollen zumindest einen Teil der fehlenden Östrogene (nach der Menopause) ersetzen. Diese pflanzlichen Östrogene werden aus Soja gewonnen und sind als Sojaextrakt in Drogerien und Apotheken erhältlich.
Die Einnahme von Phytoöstrogenen stellt allerdings keine vollständige Alternative zur ärztlich durchgeführten Östrogen-Substitutionstherapie dar, ist aber frei von Nebenwirkungen.
Östrogene hemmen den vermehrten Knochenabbau.

5. Magnetfeldtherapie
Steigert den Stoffwechsel in den Knochenzellen, was die allgemeine Leistungsfähigkeit der Knochenzellen erhöht. Dem Knochenabbau wird dadurch entgegengewirkt. Magnetfeldtherapie
wirkt auch schmerzlindernd.

Patric Warten, Heilpraktiker in der Region Stuttgart
www.heilpraktiker-oberstenfeld.de

Arteriosklerose vorbeugen und naturheilkundlich therapieren


Arteriosklerose von: Patric Warten www.heilpraktiker-oberstenfeld.de
Herzinfarkt und Schlaganfall zählen zu den häufigsten Zivilisationserkrankungen. Die Ursache ist Arteriosklerose, im Volksmund auch Arterienverkalkung genannt. In dieser Veröffentlichung erfahren Sie, wie Sie Arteriosklerose vorbeugen und natürlich behandeln können.
Die allgemein auch als Gefäßverkalkung bekannte Arteriosklerose ist eine Erkrankung der Arterien, die durch Ablagerung von Plaques und Veränderungen der innersten Schicht der Arterien zu einer Verengung der betroffenen Arterien führt. Sind kleine Arterien betroffen, spricht man von einer Arteriosklerose. Sind größere Arterien betroffen, spricht man von einer Atherosklerose.

Zivilisationserkrankungen wie z.B. Angina pectoris, Koronare Herzkrankheit, Herzinfarkt, Herzinsuffizienz, Schlaganfall, Raucherbein und Demenz werden durch Arteriosklerose – Atherosklerose ausgelöst.
Herz-Kreislauferkrankungen zählen zu häufigsten Todesursachen in Deutschland. Hauptursache ist die Arteriosklerose – Atherosklerose.
Die Arteriosklerose – Atherosklerose beginnt mit einer Schädigung (z.B. durch Rauchen, Bluthochdruck, hoher Blutzuckerspiegel) der innersten Schicht (Intima) der Arterien. Aufgrund der Schädigung kommt es zu einer Entzündung und zu einer Anlagerung von Cholesterinmolekühlen. Durch die Entzündung kommt es zu einer Bindegewebswucherung der Arterienwände, welche dann das Lumen der betroffenen Arterien einengt. Die Cholesterinmolekühle können sich in größeren Seen, den sog. arteriosklerotischen Plaques ablagern, welches das Gefäßlumen noch mehr einengt. Die Passage für das hindurchströmende Blut wird immer enger. Die betroffenen Organe, z.B. Herzmuskel, können nicht mehr ausreichend mit Blut und dem daran gebundenen Sauerstoff versorgt werden. Es droht die Gefahr eines Herzinfarktes oder anderer akuter oder chronischer Erkrankungen.

Risikofaktoren der Arteriosklerose – Atherosklerose
1. Rauchen
Führt zu entzündlichen Veränderungen an den Arterien und setzt somit die Arteriosklerose – Atherosklerose in Gang. Rauchen ist der höchste Risikofaktor bei der Entstehung von Arteriosklerose – Atherosklerose und somit von Herz-Kreislauferkrankungen und Schlaganfall.
2. Bluthochdruck
Schädigt die Arterien und setzt somit den oben beschriebenen Prozess in Gang. Arteriosklerose – Atherosklerose führt auch wiederum zu Bluthochdruck. Ein Teufelskreis entsteht.
3. Störungen des Fettstoffwechsels
Erhöhte Cholesterin- und Triglyzeridwerte im Blut
4. Zuckerkrankheit/Diabetes
Erhöhte Blutzuckerwerte führen zu Ablagerungen an den Arterien
5. Erhöhter Homocysteinspiegel im Blut
Schädigt die Wände der Arterien, dadurch kommt es zur Arteriosklerose – Atherosklerose.
Homocystein ist eine schwefelhaltige Aminosäure und entsteht bei bestimmten Stoffwechselprozessen im Organismus. Homocystein kommt in geringen Mengen im menschlichen Blut vor. Es wird mit Hilfe der Vitamine B6, B12 und Folsäure abgebaut. Sind diese Vitamine in nur unzureichender Menge (Zivilisationskost) vorhanden, kann das Homocystein nur ungenügend abgebaut werden und die Konzentration von Homocystein im Blut steigt. Ein erhöhter Homocysteinspiegel bewirkt eine erhöhte Produktion von sehr aggressiven Sauerstoffradikalen die die Wände der Arterien schädigen und zur Anlagerung von LDL-Cholesterin führt.
6. Stress
Führt unter anderem zu Bluthochdruck und zu erhöhtem Blutzuckerspiegel.
7. Freie Radikale
Schädigt die Arterien und setzt somit den oben beschriebenen Prozess in Gang.
8. Übergewicht
Führt zu Fettstoffwechselstörungen und Bluthochdruck und somit zu Arteriosklerose – Atherosklerose.
9. Bewegungsmangel
Viel Bewegung schützt die Arterien vor Arteriosklerose. Bleibt die Bewegung aus oder zu gering entfällt dieser Schutz.
10. Zivilisationskost
Führt unter anderem zu Bluthochdruck, oxidativer Stress, Übergewicht, Diabetes, erhöhte Blutfettwerte und andere.

Vorbeugung und naturheilkundliche Therapie der Arteriosklerose – Atherosklerose

Bei der Vorbeugung, wie auch bei der Therapie von Arteriosklerose – Atherosklerose und den damit verbundenen Herz-Kreislauferkrankungen ist es wichtig die oben genannten Risikofaktoren
(1-10) zu vermeiden, bzw. ihnen entgegen zu wirken. So muss z.B. das Rauchen unbedingt aufgegeben werden.

1. Ausdauersport
Ausdauersport hat eine ganze Reihe positiver Auswirkungen auf das Herz-Kreislaufsystem
a) Ökonomisierung der Herzarbeit
b) Verbesserung der Durchblutung des Herzens und der Herzkranzgefäße
c) Blutdrucksenkung
d) Verminderung der Gerinnungsneigung des Blutes
e) Normalisierung eines erhöhten Körpergewichts
f) Senkung erhöhter Blutfette
g) Senkung eines erhöhten Blutzuckerspiegels, Verbesserung des Zuckerstoffwechsels
h) Stressabbau

Das körperliche Training muss dem Gesundheitszustand des betroffenen angepasst sein. Sprechen Sie eventuell zuvor mit Ihrem Arzt oder mit mir.

2. Ernährung
Unsere Ernährung hat sich die letzten 60 Jahre sehr stark verändert. Wir haben ein zuviel an Fleisch, Fett, Zucker, Auszugsmehl, Fastfood und ein zuwenig an frischem Obst und Gemüse.
Unsere Zivilisationskost führt zu Zivilisationserkrankungen wie der Arteriosklerose – Atherosklerose und somit zu Herz-Kreislauferkrankungen und Schlaganfall.

Eine zu reichliche und ungesunde Ernährung hat eine ganze Reihe ungesunder Auswirkungen und führt zu
a) einer Erhöhung des Triglyzerid- und Cholesterinspiegels im Blut
b) einer Erhöhung des Zuckerspiegels im Blut
c) einer Erhöhung des Insulinspiegels im Blut und damit zu Übergewicht und Bluthochdruck
d) Übergewicht
e) Bluthochdruck (Aufgrund von zu hohem Salzkonsum, Übergewicht und erhöhtem Insulinspiegel)
f) einem Mangel an wichtigen Vitalstoffen wie Vitamine, Mineralien, Spurenelementen, Ballaststoffen, sekundären Pflanzenstoffen usw.. Dies kann zu erhöhtem oxidativen Stress, zu einem erhöhten Homocysteinspiegel und vielen weiteren ungünstigen Folgen führen.

3. Reduzierung von Stress

4. Heilpflanzen
a) Knoblauch
Der Knoblauch gehört seit einigen Jahren zu den pharmakologisch und klinisch am besten untersuchten Arzneipflanzen.
Folgende pharmakologische Wirkungen des Knoblauchpulvers sind gesichert:
– Antioxidative Wirkung
– Hemmung der LDL-Cholesterinbildung (Blutfettsenkende Wirkung)
– Verminderung der Atherogenität (hemmt Atherosklerose) und Oxidierbarkeit von LDL- Cholesterin
– Gefäßerweiterung und Blutdrucksenkung
– Verbesserung der Fließeigenschaften des Blutes
– Vermutlich reduziert es auch eine bereits bestehende Arteriosklerose – Atherosklerose

Die regelmäßige Einnahme von Knoblauchpulver sollte in der Therapie von Arteriosklerose – Atherosklerose nicht fehlen. Zur Vorbeugung ist dies nicht notwendig. Es sollte jedoch über eine gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung vorgebeugt werden.

b) Artischocke
Artischockenblätterextrakte wirken unter anderem senkend auf erhöhte Blutfettwerte (Cholesterin und Triglyzerid) und antioxidativ und beugen somit der Arteriosklerose – Atherosklerose vor bzw. verhindern ein Fortschreiten derselben.

c) Gingko-bilboa
Der Gingko-bilboa gehört in Deutschland zu den am besten erforschten pflanzlichen Arzneistoffen. Der Gingko-bilboa verbessert erwiesenermaßen die Durchblutung der kleinen Arterien und verbessert somit die Mikrozirkulation der Arterien. Es wird vorwiegend bei Durchblutungsstörungen (Arteriosklerose) im Bereich des Gehirns und der Beine (Raucherbein) angewandt. Auch bei Demenzerkrankungen, Schwindel und Tinnitus.

Patric Warten, Heilpraktiker in der Region Stuttgart www.heilpraktiker-oberstenfeld.de

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