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Naturheilpraxen.com, Heilpraktiker u. Ärzte mit Naturheilpraxis FAQ (Einiges über die Naturheilkunde)



Bereich: Start -> Therapien kurz vorgestellt

Thema
·  Aderlass
·  Akupunktur
·  Anthroposophische Medizin
·  Ausleitende Verfahren
·  Ayurveda
·  Bachblütentherapie
·  Baunscheidtverfahren
·  Blutegeltherapie
·  Cantharidenpflaster
·  Chiropraktik
·  Craniosacrale Osteopathie
·  Eigenbluttherapie
·  Ernährungsheilkunde
·  Fasten
·  Fußreflexzonentherapie
·  Homöopathie, klassische
·  Hydrotherapie (Kneipp-Kur)
·  Irisdiagnose
·  Kinesiologie
·  Lymphdrainage
·  Neuraltherapie
·  Ozontherapie
·  Pflanzenheilkunde (Phytotherapie)
·  Schröpfen
·  Wildwuchs

·  Aderlass

Das klassische blutentziehende Verfahren
ist eine uralte Therapie aller Kulturen.
Beim Aderlass werden dem Patienten ca.
100-200 ml Blut aus der Vene entzogen.
Das dabei entzogene Blut wird mittels der körpereigenen
Regenerationskraft wieder ersetzt und trägt so zur
Verjüngung und Reinigung des Blutes bei.

Indikationen für den Aderlass sind z.B.:
Erkrankungen des Stoffwechsels und alle Erkrankungen
die mit venöser Stase einhergehen.

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·  Akupunktur

Die Akupunktur (lat. acus = Nadel, pungere = stechen)
ist eine Heilmethode, die seit ca. vier Jahrtausenden
erfolgreich angewendet wird.

Die Wirkungsweise der Akupunktur bezieht sich
auf die Lebensenergie Qi, wobei deren
Fluß im Meridansystem reguliert oder wieder
hergestellt wird.
Dies geschieht nicht nur durch Akupunktur, sondern
auch durch Moxibustion (abbrennen von Beifuß).
Hier zeigt der in China gebräuchliche Ausdruck Zhenjiu
(stechen und brennen) das es sich bei der Akupunktur
nicht um eine Einzeltherapie handelt, sondern um eine
Kombination aus dem stechen der Nadel und
der Wärmeherapie mit Moxakraut.

Zu der traditionellen chinesischen Medizin (TCM)
zählen jedoch nicht nur Akupunktur und Moxibustion,
sondern auch die Ohrakupunktur, Massage, Schröpfen,
Kräutermedizin und die Ernährung nach den fünf Elementen.
Es handelt sich bei der Akupunktur um ein abgerundetes
System, das seit ca. 2000 Jahren dokumentiert,
erweitert und verfeinert wird.

Krankheit wird in der TCM als eine Störung im ungehinderten
Fluß der Lebensenergie betrachtet und somit nicht
wie in der westlichen Medizin als eine Summe von
Symptomen gesehen.

Die chinesische Diagnostik stützt sich nicht nur auf die Symptomatik,
sie bezieht auch Konstitution, Qualität des
Pulses und den Zustand der Zunge mit ein.
So kann eine Krankheit wesentlich differenzierter
betrachtet werden.

Der Schwerpunkt der Akupunktur liegt im Bereich von
schmerzhaften Erkrankungen.
Aber auch andere Erkrankungen wie z.B.
der Atemwege (Erkältung, Mandelentzündung,
Nasennebenhöhlenentzündung, Bronchitis, Asthma bronchiale, u.a.),
der Mundhöhle (Zahnschmerzen, Rachenentzündung, u.a.),
des Magen-Darmtraktes (Magenschleimhaut-entzündung, Sodbrennen,
Verstopfung, Durchfall, u.a.)
und neurologischen und orthopädischen Erkrankungen (Kopfschmerz, Migräne,
Schulter-Arm-Syndrom, Tennisarm, Hexenschuß, u.a.)
sind mit der Akupunktur erfolgreich zu behandeln.

Die Akupunktur ist seit den 70er Jahren immer mehr
in den Blickpunkt der westlichen Medizin geraten.
Als ein Journalist aus dem engeren Umfeld von
Präsident Nixon eine Blinddarmoperation ohne Narkose und
bei vollem Bewußtsein nur mit Hilfe von Akupunkturnadeln
schmerzfrei überstanden hat, befassten sich auch westliche Mediziner
intensiver mit der TCM.

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·  Anthroposophische Medizin

In Anlehnung an das Werk Rudolf Steiners, entstand die
anthroposophische Medizin Anfang der 20er Jahre.
In Zusammenarbeit mit interessierten Ärzten und Pharmazeuten
entwickelte er neue Möglichkeiten zur Behandlung Kranker
auf der Basis der anthroposophischen Menschenkunde.
Hieraus entstanden die Firmen Weleda und Wala.
Hiernach besteht der Mensch als viergliedriges Wesen:
1. Der Physische Leib
2. Der Ätherleib (Lebensleib)
3. Der Astralleib (Seele)
4. Das Ich (Geist)

Zu den "oberen" Gliedern gehören Astralleib und Ich.
Der Ätherleib und der physische Leib ermöglichen die Entfaltung
der "oberen" Glieder.

Die Zuständigkeitsbereiche der Wesensglieder sind schwerpunktmäßig:
1. Stoffwechselsystem - Äther - und Astralleib
2. Rythmisches System - Astralleib
3. Die Sinne und Nerven - Ich

Beim Erkrankten ist ein Störung eines oder mehrerer Wesensglieder
zu erkennen.
Diese gestörte Harmonie wird mit Hilfe von Heilmitteln wieder hergestellt.
Dabei bedient sich die anthroposophische Medizin diverser Heilmittel, welche
aus den Bereichen Pflanzen, Minerale und Metalle sowie der Tierwelt entstammen.
Die anthroposophische Medizin geht dabei von einer
Wesensverwandtschaft zwischen Menschen und den Naturreichen aus:
1. Mensch: Ich, Astralleib, Ätherleib, Physischer Leib
2. Tier: Astralleib, Ätherleib, Physischer Leib
3. Pflanze, Ätherleib, Physischer Leib
4. Mineral: Physischer Leib

Bei der Herstellung der Arzneimittel wird besonders Wert auf eine
natürliche Verarbeitung der Stoffe gelegt.
Außerdem sollten möglichst keine chemischen bzw. synthetische
Verfahren angewandt werden.

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·  Ausleitende Verfahren

Die Medizin Europas basierte bis zum Beginn der heutigen Schulmedizin
im besonderen auf der Humoralpathologie.
Hippokrates von Kos, der um 400 v. Chr. lebte, definierte Gesundheit
als die richtige Mischung der Körpersäfte.
Der wohl berühmteste Vertreter, der auch heute noch
Orientierungshilfe für Humoralmediziner bietet, war der Arzt
Paracelsus von Hohenheim. Die Lehre von den vier Kardinalsäften
bildet hierbei die theoretische Grundlage.
1. Blut
2. Schleim
3. gelbe Galle
4. schwarze Galle
und ebenso die dementsprechenden Temperamente,
welche infolge von Krankheit gestört sind.
Der Lehre zufolge kann das erkrankte Organ dadurch "gereinigt" werden,
indem durch äußerliche Verfahren die schädlichen Stoffe
über die Haut nach außen abgeleitet werden können - deshalb
auch "ausleitende Verfahren".
Baunscheidtieren, Schröpfen, Blutegeltherapie, Aderlass und Cantharidenpflaster
sind nur einige der heute noch angewandten Therapien.

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·  Ayurveda

Ayurveda bedeutet "die Wissenschaft vom Leben"
und gilt als die älteste ganzheitliche Naturheilkunde.
Vor etwa 2000 Jahren entwickelten indische
Gelehrte die Veden als Zentrum des wissenschaftlichen
Denkens des Landes.
Im Zentrum stand die Bagawad Gita, Ayurveda
stellte den medizinischen Sektor dar, außerdem waren
auch Architektur und Astronomie weitere Pfeiler dieser
frühen Wissenschaften.
Als Hochburg des Ayurveda gilt heute das
südindische Kerala.

Wie in der Schulmedizin als auch in der klassischen Homöopathie
gibt es im Ayurveda auch die Konstitutionstypen, die sogenannten Doshas.
Es sind Vata, Pitta und Kapha.
Man muss den Menschen als kybernetisches System
verstehen,welches ständig um Ausgleichung bemüht ist.
Ein jeglicher "Angriff" von aussen, wie das
zuführen von z.B. Zucker stimmuliert ein Dosha, in diesem Fall Kapha.
Ist dieser Regulationsmechanismus einmal erschöpft,
ist der Körper empfänglicher für Viren und Bakterien
und erkrankt.
Somit unterliegt die Gesundheit vom Standpunkt
des Ayurveda aus, eines übergeordneten Regelkreises in
dem sich die Doshas gegenseitig beeinflussen.
Zum Tätigkeitsfeld des Therapeuten gehören u.a.
Massagen, Pflanzenheilkunde, Diätpläne und Musiktherapie.

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·  Bachblütentherapie

Der Arzt Dr. Edward Bach (1886 - 1936) entwickelte diese Therapie
mit dem Ziel, die Disharmonie zwischen dem inneren Wesenskern
und seinem äußeren Verhalten auszugleichen.
Zuvor hatte er sich ausgiebig mit der Homöopathie beschäftigt,
und nahm so einen Wesenskern dieser Therapie in sein späteres Wirken mit.

Sein großes Werk war es sicherlich 38 verschiedene
Gemütszustände festzustellen.
Diesen 38 Gemütszuständen stellt er 38 verschiedene
Essenzen entgegen, welche schonend, ohne Nebenwirkungen und doch
sehr wirkungsvoll Einfluss auf seelische Probleme nehmen.

Zusätzlich entwickelte er noch die Rescue - bzw. Notfalltropfen.

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·  Baunscheidtverfahren

Beim Baunscheidtverfahren werden mit Hilfe eines speziellen
Instrumentes der Haut großflächig kleine Einstiche versetzt.
Das anschließende Einreiben mit einer speziellen Paste
oder einem Öl bewirkt eine Hautrötung und kleine Bläschen
oder eine Eiterung der Haut.
Der behandelte Bereich erfährt eine stärkere Durchblutung
und eine angenehme Wärmeentwicklung, wodurch Gift- und
Schlackenstoffe vermehrt ausgeschieden werden.
Eingesetzt wird dieses Verfahren vor allem bei
Muskelverspannungen und Rücken- und Gelenkschmerzen.

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·  Blutegeltherapie

Seit tausenden von Jahren gibt es die Blutegeltherapie
(Hirudo medicinalis officinalis).
Bei der Blutegeltherapie werden bis zu 12 Blutegel
oft an den Beinen oder am Rücken gesetzt.
Der Egel wird so lange auf der Haut gelassen,
bis er sich nach ca. einer Stunde vollgesogen
hat und abfällt (auf keinen Fall abreissen, da es so zu
Hautverletzungen kommt).
Die Wunden bluten dann noch einige Stunden nach,
auch Lymphe sickert noch weiter durch die Wunde.
Das gehört aber zur Reinigung dazu.

Indikationen sind z.B.: Venöse Erkrankungen, akuter Gichtanfall,
Arthrosen, Infektionen und Augenerkrankungen.

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·  Cantharidenpflaster

Das Cantharidenpflaster ist ein mit Cantharidenpulver
beschichtetes blasenziehendes Mittel.
Die tiefschwarze Substanz aus dem Blasenkäfer
ist besser bekannt als spanische Fliege.

Dieses Pflaster wird bis zu 24 Stunden auf der Haut
gelassen und reizt (ähnlich wie die Schröpftherapie)
die oberste Hautschicht (Epidermis).
Der darauf enstehende Blase wird der Blaseninhalt u. U.
auf eine Spritze gezogen und dem Patienten zurückgegeben.

Dies hat einen doppelten Effekt.
Zum einen werden dem Körper lokal schädliche
Stoffwechselprodukte entzogen und die Durchblutung
stark angeregt.
Zum anderen muss er sich mit ihnen intensiv
im Sinne einer Abwehrreaktion auseinandersetzen.
Dadurch wird die immunologische Autoregulation,
welche durch ein chronisches Leiden blockiert wurde
wiederhergestellt und kann oft jahrelang wirken.

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·  Chiropraktik

Die Chiropraktik beschäftigt sich mit der Diagnose,
Behandlung und Prävention funktioneller Störungen
der Statik und Dynamik des menschlichen
Bewegungsapparates .
Dazu gehören die Wirbelsäule, das Nervensystem,
die Muskeln, Sehnen und Gelenke.

Chiropraktik - bedeutet ‚mit der Hand behandeln’.
Ihre Wirkungsweise und Effektivität ist wissenschaftlich
nachgewiesen und kann Patienten mit wirbelsäulenbedingten
Problemen ohne Medikamente und Operationen auf
natürlichem Wege helfen.
Hierzu wird eine genaue Anamnese (Krankengeschichte)
aufgenommen und anschließend werden orthopädische,
neurologische sowie spezielle chiropraktische
Untersuchungsmethoden angewandt, wobei die Prüfung
von Beweglichkeit und Gelenkspiel sowie die Palpation
eine wichtige Rolle spielen.
Oft sind zur Sicherung der Diagnose auch
Röntgenaufnahmen erforderlich.

Das Zentrum der Tätigkeit bildet die spezifische sanfte
Mobilisation blockierter Gelenke.
Dieses wird oft auch Justierung genannt.
Das betreffende Gelenk wird in einer bestimmten
Richtung in Spannung gebracht, und durch einen kleinen,
genau dosierten Impuls leicht über seinen aktuellen
Bewegungsspielraum hinaus bewegt, welches oft mit einem
hörbaren aber schmerzfreien Knacken verbunden ist.
Aber auch auch andere Techniken, welche der
Wiederherstellung der Gelenkfunktion dienen wie z.B.
physiotherapeutische Maßnahmen,Triggerpunktbehandlung,
Stretching, Beratung und Betreuung in Bezug auf Haltungs- bzw.
Bewegungsprobleme, dienen dem Chiropraktiker zur
Wiederherstellung der Mobilität.

Indikationen sind:Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule leiden,
wie z.B. auch Bandscheibenvorfälle und
Schleudertraumata, Kopfschmerzen, Migräne, Tinnitus,
Schwindel, Dreimonatskoliken u.a.

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·  Craniosacrale Osteopathie

Die Craniosacrale Osteopathie (CSO) oder Craniosacrale Therapie ist eine sanfte Untersuchungs- und Behandlungsmethode, die der Therapeut (Heilpraktiker, Physiotherapeut, Arzt) mit seinen Händen am sitzenden oder liegenden Klienten ausführt. Diese ganzheitliche Therapieform entstand in den 1930er Jahren, als der amerikanische Arzt Dr. W. G. Sutherland die schon bestehende Osteopathie weiter entwickelte. Sutherland fand heraus, dass das Cranium (= der menschliche Schädel) beweglich ist und konnte bei seinen Patienten sogar Eigenbewegungen der Knochen mit den Händen fühlen. Schädel und Kreuzbein (= Sacrum) sind durch die Hirn- und Rückenmarkshäute verbunden; dadurch bildet sich die craniosacrale Einheit. Diese bewegt sich ständig durch das rhythmische Pulsieren der Hirn-Rückenmarksflüssigkeit. Und dieses Pulsieren überträgt sich auf den übrigen Körper, ähnlich wie sich Wellen ausbreiten, nachdem man einen Stein ins Wasser geworfen hat. Wenn Menschen krank werden und/oder der menschliche Körper nur eingeschränkt funktioniert, kann der geübte Therapeut an seinen Klienten Gewebs-Blockaden ertasten. Diese sind häufig schon zu spüren, bevor wir uns wirklich krank fühlen. Beispielsweise kann sich die Gewebe-Beweglichkeit im Bauch verringern, wenn wir Nahrungsmittel konsumiert haben, die wir nicht vertragen oder wenn wir durch großen Stress nicht mehr genügend in den Bauch atmen. Die Anspannung des Bauches bringt, bei dauerhafter Einwirkung der Schädigung, die Region Darm/unterer Rücken aus dem Gleichgewicht; mittelfristig können dadurch Rückenschmerzen entstehen. Dementsprechend wird der gesamte Körper in die Untersuchung und Behandlung einbezogen. Häufige Beschwerden, wegen derer ein Craniosacral-Therapeut aufgesucht wird, sind Kopfschmerz/Migräne, Nacken-, Schulter- und Rückenschmerzen, Skoliose und andere Wirbelsäulen-Erkrankungen, Wirbelblockierungen, Kiefergelenkstörungen und Zähneknirschen, Atemwegserkrankungen und eingeschränkte Atmung, Schlafstörungen und fehlende Entspannungsfähigkeit, Lern- und Konzentrations-Störungen, Folgen von Operationen und Unfällen, Schmerz und Bewegungseinschränkung durch Gelenkverschleiß, Lähmungen, z.B. nach Schlaganfall, Herz – Kreislaufbeschwerden, Störungen der Verdauungsorgane, Schwangerschafts- und Menstruationsbeschwerden. Der Therapeut sucht durch ausführliche Befragung und Untersuchung mit dem Klienten nach Ursachen für dessen Beschwerden. Manchmal zeigen sich dabei auch emotionale oder psychische Einflüsse. Diese können, je nach Ausrichtung des Therapeuten, in den Behandlungssitzungen, parallel zur körperlichen Behandlung, mit bearbeitet werden. Ganz wesentlich bei der Behandlung ist der respektvolle Umgang des Therapeuten mit dem Klienten: Der Therapeut achtet den persönlichen Raum des Klienten und nähert sich ihm einfühlsam und vorsichtig. Es wird grundsätzlich nicht gegen die Widerstände des Klienten gearbeitet, sondern mit ihnen. Der Therapeut lässt dem Klienten bzw. seinem Körpergewebe die Zeit, die es braucht, um von selbst loslassen zu können. Besteht z.B. eine schmerzhafte Muskelverspannung wegen einer Wirbelblockade, manipuliert der Therapeut nicht in diesen Schmerz hinein, sondern löst zunächst die umgebende Verspannung, damit sich der Wirbel durch einen sanften Impuls neu einrichten kann. Obwohl die CSO eine sanfte manuelle Behandlung ist, die von fast allen Klienten als sehr angenehm empfunden wird, hat sie doch erstaunlich starke Wirkung: schon während der Behandlung stellt sich oft eine tiefe Entspannung ein; durch die bequeme Lagerung und die entlastenden therapeutischen Griffe können Muskeln ihre Verspannung loslassen und der Körper kann sich in einer neuen entspannteren Haltung einrichten. Manchmal verstärkt sich für einen Moment ein vorhandener Schmerz oder ein „Loslass-Schmerz“ tritt auf, etwa wie ein Muskelkater nach einer starken Belastung. Solche Schmerzen sind einfach Teil des Heilungsprozesses und gehen erfahrungsgemäß schnell vorüber. Während einer Behandlungsserie verändert sich das Gespür für den eigenen Körper. Klienten berichten, dass sie „schädigende“ Bewegungen, Einflüsse von außen oder Stress schneller wahrnehmen als vorher, dass ihr Körper – auch durch die in den Behandlungseinheiten erlernten Atem- und Dehnungsübungen – beweglicher und freier wird und dass sie besser in die Lage kommen, für ihr eigenes Wohlbefinden zu sorgen.
Artikel von Markus Decker, Aachen

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·  Eigenbluttherapie

Die Eigenbluttherapie ist eine Reiz- und Umstimmungstherapie
Man spritzt eine unterschiedliche Menge Eigenblut,
welches man vorher der Vene entnommen hat
direkt oder aufbereitet in den Gesäßmuskel
oder Haut (intrakutan oder subkutan).
Diverse Untersuchungen haben die Wirkung dieser Therapie
belegt, besonders das Vegetativum und das
Immunsystem werden gestärkt.
Denn das Blut beinhaltet Transmitter, Nährstoffe, Hormone,
Immunkörper,Enzyme, Ausscheidungsprodukte u.a., welche beim
Eintritt ins Gewebe einen pathogenen Reiz ausüben.
Das Blut wird dann vom Organismus als
Fremdkörper angesehen, und der Körper reagiert im Sinne.
einer Entzündung.

Reaktionen der Eigenbluttherapie sind u. a.:
Besserung des psychische und physischen Allgemeinbefindens,
auch bei Depressionen z.B. im KLimaterium.
Fördert die Genesung nach Krankheiten und Operationen.
Entzündungshemmend, schmerzlindernd
bei chronischen Krankheiten,
fiebersenkend.
Der Schlaf ist länger, stark wirkende Arzneigaben
(z.B. Antibiotika) können dadurch reduziert werden.

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·  Ernährungsheilkunde

In den letzten Jahrzenten wuchs im Bewußtsein der
Bevölkerung die Tatsache, das Nahrung nicht nur
sättigen soll, sondern ebenso wie Bewegung
und frische Luft der Gesunderhaltung dient.
Mit zunehmenden Wohlstand, hat sich das
Essverhalten vieler Menschen in eine gesundheitlich gefährliche
Richtung entwickelt.
Fastfood - der Burger im Gehen, hektisch, geschlungen...
Ergebnis: Übergewicht und deren Folgen wie Herz- und Kreislaufprobleme,
Gelenkprobleme u.a.

Sich gesund zu ernähren bedeutet demnach:
Unveränderte, naturbelassene Lebensmittel
anstelle von Fertigprodukten.
Viel Rohkost, Salat und Obst und eher pflanzliche Kost
als tierische Produkte (wie z.B. Fleisch).
Viel Wasser trinken (täglich mindestens 2 ltr.),
und eher Kräutertees und Fruchtsäfte anstatt Brause und Cola.
Schonende Zubereitung und abwechslungsreiche Ernährung.
Vollwertkost anstelle von Zuckerhaltigem oder Weißmehlprodukten.

Wichtig ist auch, das die Mahlzeiten in Ruhe eingenommen
werden, gut Durchkauen (25x), nur mit gutem Appetit
essen und nicht aus Gewohnheit, möglichst nach 19 Uhr
keine großen Mahlzeiten mehr zu sich nehmen.

Essen hält Sie gesund und ist keine Ersatzbefriedigung
für unerfüllte Wünsche.
Lassen Sie sich durch einen erfahrenen Heilpraktiker
beraten, denn oft ist falsche Ernährung der Schlüssel
zu Ihrer Krankheit, wie z. B. Rheuma, Gicht
oder Arteriosklerose.

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·  Fasten

Fasten bedeutet den freiwilligen Verzicht auf Nahrung für eine bestimmte Zeit.
Ein altes Sprichwort sagt :"Der Tot liegt im Darm".
Während einer Fastenkur wird der Darm vollständig entleert
und gereinigt.
Deshalb wird das Heilfasten auch der „Königsweg der ganzheitlichen Gesundheit" genannt.
Die Kuren sollten unter fachkundiger Begleitung durchgeführt werden.
Sie dauern in der Regel 7 – 21 Tage, in besonderen
Fällen auch länger, und sind idealerweise mit einem
Bewegungsprogramm und viel frischer Luft verbunden.
Für den Zeitraum sollte man sich jede Menge
Mineralwasser zulegen.
Wir brauchen ca. 3 ltr täglich.
Kräutertee, verdünnte Säfte und eine gelegentliche Gemüsebrühe
kann man ebenfalls zu sich nehmen.
Zur Unterstützung der Entgiftung wird Ihnen der
Heilpraktiker ein individuelles Programm zusammenstellen.
Glaubersalz ist z.b. eine Möglichkeit, wie man das
Abführen antreiben kann.
Zusätzliche Einläufe während der Fastenzeit
sorgen für eine optimale Reinigung des Darms.

Wichtig ist das richtige Beenden des Fastens, das
„Fastenbrechen", und der folgende Kostaufbau.
Wenn aus gesundheitliche Gründen ein Heilfasten nicht
in Frage kommt, wird Ihnen Ihr Heilpraktiker gerne eine
abgewandelte Form des Fastens wie z. B. das Teilfasten, eine
May-Kur oder ähnliches empfehlen.

Indikationen:
Herz-Kreislauferkrankungen, Stoffwechselstörungen wie Diabetes
und Gicht, Arteriosklerose, Störungen des Verdauungstraktes,
der Haut und des Immunsystems.

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·  Fußreflexzonentherapie

Die Reflexzonentherapie am Fuß (RZF) zählt zu den
Ordnungstherapien oder auch Umstimmungstherapien.
Hierbei wird mit Hilfe einer bestimmten Grifftechnik die
Reflexzonen des Fußgewebes hyperämiert und geordnet.

Die Füße sind in verschiedene Zonen unterteilt,
welche den Körper - organen, bzw. - Regionen zugeordnet sind.
Durch Palpation läßt sich bei Schmerzreaktion
auch ein Befund erheben.
Historisch betrachtet sind die wesentlichen Ansätze
aus einem jahrtausende alten indianischem
Volkswissen überliefert.

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·  Homöopathie, klassische

Similia Similibus Currentur.
Ähnliches möge mit Ähnlichem geheilt werden.
Dieser Satz beschreibt das Grundprinzip der Homöopathie.
Der Begründer der klassischen Homöopathie war der Arzt,
Apotheker und Chemiker Dr. Samuel Hahnemann (1755- 1843)
aus Meissen.
1810 wurde sein Buch Organon herausgebracht,
welches auch heute noch als Standartwerk für jeden
ernsthaft arbeitenden Homoeopathen gilt.
In diesem Werk erklärt der Autor in Form von
Paragraphen wie der Arzt oder Heilpraktiker zu arbeiten hat.

Der Patient wird genauestens befragt um zur Ursache
des Leidens vorzudringen.
Durch eine ursächliche Behandlung ist es möglich,
auch schwere und chronische Krankheiten auszukurieren.
Aufgrund des individuellen Menschenbildes, das sich
der Behandler vom Patienten macht, wird dann
auch ein individuelles Mittel, welches de(m)/er Kranken am
ähnlichsten ist, verabreicht.
Dieses Mittel bewirkt, das die Lebenskraft
des Menschen gestärkt wird, regt damit die
Selbstheilungskräfte an und das Leiden wird von
innen heraus beseitigt.

Zur Herstellung der Mittel wird zunächst eine Urtinktur
(etwa vergleichbar mit einem Teeaufguß) produziert,
welche dann Schritt für Schritt potenziert und dynamisiert,
d.h. verdünnt und verschüttelt wird.
D = 1:10,
C = 1:100 und
LM = 1:50000.
Hahnemann fand heraus, das die Mittel, je öfter sie so bearbeitet
werden an Wirkung ebenfalls zunehmen.

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·  Hydrotherapie (Kneipp-Kur)

Durch Pfarrer Kneipp (1821-1897) wurde die therapeutische
Anwendung von Wasser als Bad, Saunabad,
Guß oder Wickel auf eine wissenschaftliche
Grundlage gestellt.

Die Wirkung der Hydrotherapie hängt von der Stärke
des angewendeten Reizes ab.
Betroffene Organe bzw. Körperfunktionen sind der Wärmehaushalt,
Nervensystem, Innere Sekretion, Stoffwechsel, Kreislauf, Atmung,
Gewebe sowie die Hautfunktion.
Man unterscheidet Teil-und Vollbäder bei denen
pflanzliche Badezusätze möglich sind.
Waschungen gehören der milden Reiztherapie an.
Bei den Güssen unterscheidet man Knie-, Schenkel-, Unter-,
Arm-, Brust-, Ober-, Rücken-, Nacken-, Gesichts- und Vollguß.
Auch das Wassertreten und der Wickel sind bewährte
hydrotherapeutische Verfahren.
Das Saunabad dient der allgemeinen Gesundheitsförderung
und Leistungssteigerung.
Man sollte z.B. beachten, das die gesamte
Sauna-Zeit nicht länger als 30 Minuten beträgt
und während und nach der Sauna keine sportlichen
Aktivitäten ausgeübt werden.

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·  Irisdiagnose

Das man Hinweisen aus dem Auge aus diagnostischer
Sicht folgt, war schon in der chinesischen
Medizin als auch den alten Griechen, wie
Hippokrates bekannt.
Die Augendiagnose, auf welcher sich die heutigen
Erkenntnisse stützen, ist jedoch dem praktischen Arzt
Dr. med. Ignaz Peczely aus Budapest (1826 – 1911)
zu verdanken.
Der Legende nach hielt er eine Eule in der Hand und brach
ihr versehentlich das Bein.
Dabei bemerkte er eine Veränderung in der Iris.
In den folgenden Jahren forschte er systematisch
weiter und erstellte Grafiken, auf denen ein bestimmter Teil
der Iris auch immer einer bestimmten
Körperregion zugeordnet ist.
Heutzutage weiss man, das Nervenverbindungen von
allen Teilen des Körpers zum Auge bestehen.

Somit erhält der Augendiagnostiker wichtige Informationen
beim Betrachten der Iris.
Nicht nur aktuelle Krankheiten, sondern auch vergangenes Leiden,
sowie die anlagebedingte Schwäche eines Menschen,
seine Konstitution werden vom erfahrenen
Irisdiagnostiker erkannt.
Dadurch kann vorbeugend verhindert werden überhaupt
krank zu werden.

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·  Kinesiologie

Kinesiologie (Griechisch: "kinesis" = Bewegung und
"logos" = Lehre) bedeute also übersetzt:
Die Lehre von der Bewegung".
Im engeren Sinne beschäftigt sie sich mit der Koordination der Nerven,
Muskeln und Knochen und ihrem Einfluß auf die
Körperhaltung und Bewegungsabläufe.

Die Psychokinesiologie arbeitet mehr auf der seelischen,
geistigen und übergeordneten spirituellen Ebene.
Festgefahrene Emotionen, Denkweisen, Glaubenssysteme
und Verhaltensmuster sollen mit dieser Methode erkannt
und wieder in Harmonie gebracht werden.

Die Indianer Nordamerikas hatten ein ähnliches System
zum Erkennen von trinkbarem oder ungeniesbarem Wasser.
Dr. Goodheart nutzte dieses Wissen und das der TCM um
in den 70er Jahren diese "neue" Heilmethode zu entwickeln
bzw. zu erforschen.

Der Patient ist beim kinesiologische Muskeltest
direkt am Geschehen beteiligt und erfährt in dem Moment die
Veränderungen sowohl physisch als auch psychisch.
Jedoch muß der Patient bewußt und auch
unbewußt einverstanden sein mit der Behandlung.

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·  Lymphdrainage

Die manuelle Lymphdrainage wurde vor 50 Jahren von
dem dänischen Physiotherapeuten Dr. Emil Vodder in
seinem Institut für physikalische Therapie in
Cannes entwickelt.

Bei der Lymphdrainage handelt es sich um eine
sanfte Massage, bei der mit kreisenden Druckimpulsen
der Abfluß interstitieller Flüssigkeit über das Lymph -
und Venensystem gefördert wird.
Dadurch wird die Ödemrückbildung gefördert,
der Parasympatikus angeregt und eine lokale und
systemische Immunreaktion ausgelöst.

Indikationen sind: Lipödeme, Schwellungen, rheumatische Erkrankungen,
Neuralgien, vasomotorische Migräne und mehr....
Kontraindikation sind u. a.: akute Entzündungen, akute
Thrombosen und Malignome.

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·  Neuraltherapie

In der Neuraltherapie werden Lokalanästhetika
zu therapeutischen Zwecken injiziert.
Allerdings wirkt es weniger pharmakologisch auf das
Gewebe, sondern vielmehr auf lokalen, bzw.
übergeordneten Regelkreisen.

Die Gebrüder Ferdinand und Walter Huneke bauten die
Technik zu einer eigenständigen Therapiemethode aus.
Procain, welches 1905 als Novokain auf den Markt kam
dient bis heute als der angewendete Impfstoff,
welcher subkutan in das Störfeld (z.B. eine Operationsnarbe)
gespritzt wird.
Dadurch werden nicht nur Schmerzen oder
Missempfindungen ausgschaltet, sondern es ist möglich
die Leitfähigkeit von Nervenbahnen wiederherzustellen,
die durch Verletzungen, Infektionen, Vergiftungen
oder anderes geschädigt wurden.

Indikationen sind:
Fast alle akuten Schmerz-und Entzündungszustände.
Chronische Erkrankungen bei Verdacht eines Störfeldgeschehens.
Tumorleiden (Schmerzen)
Funktionell-vegetative Störungen u.a..

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·  Ozontherapie

Frisches Ozon wird mit Sauerstoff vermischt und dient
der intramuskulären, intravasalen oder auch lokalen Applikation.
Je nach Konzentration verbessert es den Stoffwechsel, wirkt
entzündungshemmend und fördert die Durchblutung.

Deshalb sind die Hauptanwendungsbereiche
auch Infektionen und Gefäßerkrankungen.
Kontraindikationen sind :
Alkoholintoxikation, Organblutungen, akuter Herzinfarkt,
Gravidität, zerebrale Krampfanfälle, u.a. .

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·  Pflanzenheilkunde (Phytotherapie)

Pflanzenheilkunde oder auch Phytotherapie ist wohl die
bekannteste und eine der ältesten Naturheilverfahren.
So ist denn auch gegen fast jede Krankheit
"ein Kraut gewachsen".

Die Anwendung von Heil- bzw. Arzneipflanzen
beim kranken Menschen ist aus der alten
Kräuterheilkunde hervorgegangen, welche erstmals
erwähnt wurde von Imhotep einem
ägyptischen Priesterarzt.
Ob Paracelsus oder Hildegard von Bingen,
die Liste derer, welche über das Heilwissen der Pflanzen
wußten ist lang.

Der reine Pflanzenauszug aus Blättern, Blüten,
der Wurzel oder auch aus der gesamten
Arzneipflanze wird aufbereitet und dient so
als Arznei.

Heutzutage sind diese Pflanzenauszüge größtenteils
in Form von fertigen Mischungen als Tropfen, Tabletten,
Salben, Tinkturen und Ölen verfügbar.
Ob ätherische Öle, Gerbstoffe, Flavonoide, Steroide,
Bitterstoffe, u.a. die Phytotherapie hat
ein sehr breites Wirkungsspektrum.
Allerdings gilt auch hier die goldene Regel:
"Alles in Maßen..."

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·  Schröpfen

Beim unblutigen oder auch trocknem Schröpfen werden ein
oder mehrere Schröpfgläser auf die Schröpfreflexzonen gesetzt.
In diesen Gläsern wird ein Unterdruck erzeugt, der die Haut
und das darin befindliche Blut ansaugt.
Beim blutigen Schröpfen wird die Haut vorher zusätzlich mit einer kleinen
Lanzette eingeritzt, was zu einer lokalen Ausleitung überflüssiger
Schlackenstoffe führt.

Man unterscheidet :
- die Saugglockenmassage
- Trockenschröpfung mit stehenden Gläsern
- Petechiale Saugmassage nach Zöblein (PSM)
- Schröpfkopfmassage

Indikationen sind z.B.:
Chronische Schwächezustände, WS-Syndrom, Rheumatische Erkrankungen,
Rücken - und Hüftschmerzen und auch Erkrankungen innerer Organe.

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·  Wildwuchs

Was ist die Methode Wildwuchs? Selbstheilungsarbeit nach der Methode Wildwuchs ist eine Begleitung und Beratung für Frauen, die - ergänzend zur (schul-)medizinischen Behandlung - eigenverantwortlich für ihre Heilung aktiv werden wollen. Als Grundlage dienen aufeinander abgestimmte Entspannungsübungen und Visualisierungsmethoden. Die Methode Wildwuchs wurde Anfang der 90-er Jahre von Angelika Koppe für die Selbstheilungsarbeit mit chronisch und lebensgefährlich erkrankten Frauen entwickelt - mit besonderem Augenmerk auf Frauenkrankheiten wie Endometriose, Myome, Zysten, Schilddrüsenerkrankungen usw. Die Methode Wildwuchs hat ihre Wurzeln in der ganzheitlichen Krebstherapie von O. Carl und Stephanie Simonton und der Rehabilitationswissenschaft von Dr. Jeane Achterberg aus den USA. Für wen ist die Methode Wildwuchs geeignet? Selbstheilungsarbeit mit Hilfe von körperorientierte Visualisierungen hilft Ihnen, wenn Sie ... ... Ihren Umgang mit einer Erkrankung verändern wollen. ... Begleitung während einer medizinischen Behandlung suchen. ... Die Signale Ihres Körpers besser verstehen möchten. ... in Krisenzeiten und an Wendepunkten Entscheidungshilfen für neue Wege brauchen. Was passiert während der Beratung nach der Methode Wildwuchs? In der ersten Sitzung besprechen wir ausführlich, mit welchen (körperlichen) Beschwerden Sie kommen, welche Hoffnungen Sie bezüglich Ihres Selbstheilungsprozesses haben und was Sie von der Beratung erwarten. Der Körper "erzählt" während der anschließenden vier aufeinander aufbauenden Visualisierungen vom eigentlichen Thema, dem Geflecht von Lebensmustern, Verhaltensweisen und körperlichen Symptomen. Er erinnert Sie an Vergangenes und vermittelt seine Bedürfnisse. Ungelebte und ungeliebte Aspekte in Ihrem Leben melden sich zu Wort. So lernen Sie das Krankheitsgeschehen und seine psychosomatische Bedeutung von einer ganz neuen Seite kennen. Im Laufe des Beratungszyklus von 4 bis 5 Sitzungen von je ca. 2 Stunden Dauer wird so Ihr intuitives Körperwissen wieder hervorgeholt. Es hilft Ihnen bei der Entwicklung eines individuellen "Selbstheilungs-Rezeptes": Sie werden es im Anschluss an die Beratung vier Wochen lang als Gesundheitstrainings-Programm im Alltag erproben. Bei einem Nachgespräch besteht die Möglichkeit, eine individuelle Heilungsvisualisierung zu entwickeln.

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