 Von Jens Kramer, Heilpraktiker www.naturheilpraxis-kiel.de |
Dies wäre sicher eine gute Frage bei „Wer wird Millionär“:
Wieviele Geschmackssinne hat der Mensch ?
Vor einigen Jahren noch ging man davon aus, das sich die
Gustatorische Wahrnehmung auf die Sinne:
1. süß, ausgelöst durch Kohlenhydrate oder Süßstoffe
2. salzig, ausgelöst durch mineralische Verbindungen, wie Speisesalz
3. sauer, ausgelöst durch niedrige pH-Werte, wie Säuren
4. bitter ausgelöst durch Bitterstoffe beschränkt.
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Bereits im Jahr 1908 beschrieb der japanische Forscher Kikunae
Ikeda erstmals die Geschmacksqualität „Umami“ und bedeutet
„fleischig und herzhaft“. Umami wird durch Glutaminsäure
empfunden. Besonders viel Glutamat ist zum Beispiel in reifen
Tomaten, Fleisch und Käse und in der Muttermilch. Deshalb ist auch
Pizza so beliebt, denn Tomaten und Käse enthalten viel natürliches
Glutamat.
Ende 2005 entdeckte ein Team aus französischen und
US-amerikanischen Wissenschaftlern einen weiteren Geschmackssensor
für Fett. Das Glycoprotein CD36 befindet sich auf der Zunge in
unmittelbarer Nähe der Geschmacksknospen.
Dieser Beitrag wurde geschrieben am Montag, 20. September 2010 und wurde abgelegt unter "Medizin". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0.
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